Weiterbildung für Laboranten

Die Weiterbildungsmöglichkeiten für Laboranten – sei es für Chemie-, Biologie- oder Physiklaboranten – sind reichlich vorhanden. Informieren Sie sich bei uns über die Themen Weiterbildung, Spezialisierung, Gehalt und gesetzliche Richtlinien für Laboranten sowie für das Arbeiten im Labor.

 

Weiterbildung für Laborant*innen

Eine Weiterbildung für Laborant*innen kann ganz unterschiedlicher Natur sein, da diverse Unterteilungen in den Fachbereichen vorhanden sind. So belegt beispielsweise ein*e Chemielaborant*in andere Kurse und Seminare als ein*e Physik- oder Biologielaborant*in

Auch eine Zusatzqualifikation in Form eines IHK-Ausbildereignungsscheins sowie Schulungen in den Bereichen Zeitmanagementund Projektmanagement stellen sinnvolle, in manchen Fällen sogar notwendige Weiterbildungsmöglichkeiten für Laborantinnen und Laboranten dar. Eine Weiterbildung als Laborant*in ist natürlich auch bei der Deutschen Umweltakademie in verschiedenen Bereichen möglich. Informieren Sie sich über unsere Laborschulungen! zusatzqualifikation labor

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Allein an der Deutschen Umweltakademie im Fachbereich Labor wird deutlich, wie unterschiedlich sich Laborant*innen fortbilden können. Bei der "Qualitätssicherung im analytischen Labor“, „Messunsicherheit bei Bodenuntersuchungen“, die „Einführung in die neue DIN EN ISO/IEC 17025“ und beim Kurs „Interner Auditor nach DIN ISO 19011“ stehen jeweils andere Inhalte im Fokus. Häufig ist eine Biologie-, Physik- oder Chemielaborant*innen-Weiterbildung eine Pflichtveranstaltung, um sich beispielsweise mit komplexen Fragestellungen im beruflichen Alltag befassen zu können.

 

Was wird von einer Weiterbildung im Labor erwartet?

Ist ein/e Laborant*in auf der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten, spielen die spezifischen Anforderungen im Labor sowie eine zusätzliche Qualifikation – wie beispielsweise die Optimierung des Zeitmanagements sowie Kenntnisse im Projektmanagement und Konfliktmanagement – eine wesentliche Rolle bei der Entscheidungsfindung in puncto Seminarauswahl. Es ist wichtig, dass eine fortwährende Spezialisierung im Laborbereich stattfindet, um unter anderem in Themengebieten wie bei der Messtechnik, chemisch-physikalische Verfahrenstechnik, Qualitätssicherung in Prüflaboratorien oder bei der Analysetechnik auf dem neuesten Stand zu sein. Darüber hinaus ist es ratsam, nicht nur eine rein fachliche Weiterbildung als Laborant*in auszuwählen, sondern eben auch Zeit- und Projektmanagement-Kurse zu belegen, die die qualitative Laborarbeit sicherstellen und letztlich auch komplettieren.

 

 

Diverse Labor-Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Entwicklungs- und Einsatzmöglichkeiten für Laborant*innen sind mehr als vielfältig. Der Werdegang startet in der Regel mit der Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Chemielaborant*in, Biologielaborant*in, Physiklaborant*in, Lacklaborant*in sowie zum/zur Physikalisch-technischen Assistent*in, Pharmazeutisch-technischen Assistent*in oder zum/zur Agrarwissenschaftlich-technischen Assistent*in. Folgen könnte als typische Aufstiegsweiterbildung die (Labor-)Techniker*innen-Fortbildung, der Erwerb eines Technischen Fachwirt- oder Betriebswirt-Titels sowie ein Chemie-, Biologie- oder Biochemie-Studium. Der Weiterbildung für Laborant*innen sind kaum Grenzen gesetzt, sodass der Fachbereich Labor für viele äußerst attraktiv ist.

 

 

 

Zusatzqualifikation deutsche UmweltakademieWer sich verschiedene Zusatzqualifikationen aneignet, also das eigene Wissensportfolio mit weiteren Fähigkeiten zielgerichtet ausbaut, ist nicht nur im Laborbereich ideal aufgestellt.

 

Zeitmanagement

Ist ein gutes Zeitmanagement vorhanden, lassen sich alle anfallenden Aufgaben mit bestimmten Techniken und Methoden ohne Stress erfolgreich erledigen. Informieren Sie sich über unser Zeitmanagement-Seminar.

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Projektmanagement

Projekte sinnvoll planen, koordinieren, kontrollieren und erfolgreich zum Abschluss bringen – solche Fähigkeiten erlernen Sie in einem Projektmanagement-Seminar.

 

Konfliktmanagement

Um Konflikte zwischen Menschen zu vermeiden und bewältigen zu können, bedient man sich unter anderem verschiedener Techniken aus dem Mediations- und Kommunikationsbereich. In einem Konfliktmanagement-Seminar erfahren Sie von unseren Referenten, wie Sie sich in Konfliktsituationen verhalten oder diese vorbeugen können.

 

Stressmanagement

Erfahren Sie im Stressmanagement-Seminar, wie Sie mit unterschiedlichen Stressfaktoren besser umgehen und wie sich Stress reduzieren oder sogar vermeiden lässt.

 

 

Laborant*innen - Spezialisierung: Chemielaborant, Physiklaborant

 

Fachqualifizierung Umweltbereich

Weiterbildung Chemielaborant*in

Überall dort, wo es um chemische Prozesse geht, sind Chemielaborant*innen zur Stelle. Sei es in einem Labor für Chemietechnik, in der Forschung, in der Pharma- oder Kosmetikindustrie – ein/e Chemielaborant*in kann sich beispielsweise in den Bereichen

  • Gefahrstoffe
  • Analysetechnik
  • Arbeitssicherheit
  • Pharmazie

und in diversen anderen Chemie-Bereichen gezielt weiterbilden. Zudem ist eine Weiterbildung als Chemielaborant*in mit IHK-Abschluss möglich, wenn eine Techniker-Weiterbildung absolviert wird.

 

Weiterbildung als Chemielaborant*in berufsbegleitend, im Seminar oder im Studium

Laborschulung

Es gibt neben den Schulungen, die innerhalb eines Tages absolviert werden können, auch eine Weiterbildung als Chemielaborant*in, die berufsbegleitend erfolgt. Wer nach der Ausbildung zum/zur Chemielaborant*in und nach einigen Berufsjahren im Labor eine Veränderung anstrebt, hat zum Beispiel die Möglichkeit, sowohl in der Industrie als auch bei einem öffentlichen Träger die Techniker-Fortbildung und/oder die Fachwirt-/Betriebswirt-Ausbildung auf den Weg zu bringen. Ist nach der Chemielaborant-Weiterbildung ein Studium oder ein Fernstudium eingeplant, so gibt es auch hier diverse Auswahlmöglichkeiten. In der Regel belegen Chemielaborant*innen, die einen stringenten Karriereweg vor Augen haben, ein Studium der Chemie, Biologie oder Biochemie.

Haben Sie Fragen zur Weiterbildung als Chemielaborant*in? Wir stehen Ihnen als versierter Schulungspartner gerne zur Verfügung.

 

Physiklaborant*in Weiterbildung

Für Weiterbildungen gibt es in der Regel vier Beweggründe: Um den gestiegenen Anforderungen und/oder neuen Bestimmungen im jeweiligen Arbeitsumfeld gerecht zu werden beziehungsweise diese in der Praxis anwenden zu können, sind Arbeitnehmer*innen dazu angehalten, eine entsprechende Fortbildung zu besuchen – das wäre Variante eins. Nummer zwei wäre, man bringt mithilfe einer Weiterbildung die Karriere in Schwung. Nummer drei wäre beide vorangegangenen Varianten zu vereinen, indem der/die Schulungsteilnehmer*in dem/der Arbeitgeber*in frisches Wissen im Fachgebiet zur Verfügung stellt und gleichzeitig die eigene Laufbahn mit weiteren Kenntnissen in einem speziellen Themengebiet voranbringt. Eine weitere beliebte und oftmals notwendige Weiterbildungsmöglichkeit ist die Auffrischung einer Sach- oder Fachkunde. Sucht ein/e Physiklaborant*in eine Weiterbildung, ist das geschilderte Vorgehen mit Sicherheit sehr ähnlich. An dieser Stelle finden Sie einige Fortbildungsmöglichkeiten für Physiklaborant*innen. Prüfen Sie zudem gerne die Laborschulungen der Deutschen Umweltakademie!


Weiterbildung für Physiklaborant*innen in verschiedenen Teilbereichen

Ein/e Physiklaborant*in, der/die nach einer Weiterbildung Ausschau hält, hat unter anderem die Möglichkeit, sich in den Bereichen

  • Messtechnik
  • Elektrotechnik
  • CNC-Technik
  • Korrosionsschutzarbeiten
  • Qualitätsmanagement

schulen zu lassen. Liegt der Schwerpunkt eines Labors im Bereich der Mess- und Regelungstechnik, sind beispielsweise Kurse wie „Optische Messtechnik“, „Prüfprozesseignung und Messunsicherheit“ oder „Prüfmittelmanagement“ eine gute Gelegenheit, sich zielgerichtet fortzubilden. Darüber hinaus werden die in einem Labor eingesetzten IT-gestützten Messsysteme stetig weiterentwickelt und optimiert, sodass ein/e Physiklaborant*in in der Lage sein muss, die neuesten Entwicklungen im Laborbereich ins eigene Arbeitsumfeld integrieren zu können.

Mit der Schulung "Messunsicherheit bei chemischen Bodenuntersuchungen gemäß der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV)" bietet die Deutsche Umweltakademie auch in diesem Bereich eine hochwertige Weiterbildungsmöglichkeit an.

Boden Mess und Ergebnisunsicherheit


Physiklaborant/in – dank Weiterbildung ein Beruf mit Perspektive

Physiklaborant*innen werden in unterschiedlichen Branchen und Arbeitsgebieten eingesetzt. Sei es in einem

  • Forschungslabor einer Universität
  • im Maschinenbau
  • in der Baustoffindustrie

– überall dort, wo Werkstoffe erforscht, analysiert und bewertet werden, finden fortwährende Optimierungsprozesse statt, die mithilfe von Weiterbildung angeschoben werden. Ein/e Physiklaborant*in kann sich demnach punktuell, also in einem speziellen Arbeitsbereich, schulen lassen oder mithilfe einer Fortbildung versuchen, den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu gehen und die Techniker-Laufbahn im Bereich Physik anzustreben. Als Techniker*in wird sich ein/e Physiklaborant*in auch in Sachen Gehalt „nach oben entwickeln“ – mehr dazu auf unserer Seite „Physiklaborant*in Gehalt“. Wenn ein/e Physiklaborant*in eine Weiterbildung in Erwägung zieht, geht es immer darum, auf die Entwicklungen im Beruf zu reagieren und die persönliche Weiterentwicklung voranzubringen.

 

 

Gehalt: Laborant*in

Gehalt UmweltbereichWelches Gehalt ein/e Laborant*in bezieht, hängt von folgenden Faktoren ab: 

  • Standort respektive Bundesland
  • Branche
  • Unternehmen oder Behörde
  • Alter
  • Berufserfahrung
  • Weiterbildung


Unterschiede beim Gehalt von Laborant*innen

Es wird häufig von der Tätigkeit als Laborant*in gesprochen, allerdings muss gerade in diesem Berufsfeld differenziert werden. Sei es der/die Chemielaborant*in, Physiklaborant*in, Biologielaborant*in oder Lacklaborant*in – alle Laborant*innen-Bereiche haben zwar ihren Schwerpunkt im Labor, doch jeder Bereich ist unterschiedlich. Das gilt auch beim Gehalt. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der durchschnittlichen Entwicklung des Gehalts von Chemielaborant*innen und Physiklaborant*innen.

durchschnittliches bruttogehalt chemielaborantdurchschnittliches bruttogehalt physiklaborant


Welche Faktoren spielen beim Gehalt eines Laboranten eine Rolle?

Wie in vielen anderen Berufsfeldern auch, spielt das Thema Berufserfahrung beim Gehalt eines/einer Laborant*in eine wesentliche Rolle. Ein/e Laborant*in hat jedoch diverse Möglichkeiten, den eigenen Lohn nach oben zu manövrieren, indem man eben eine gewisse Anzahl an Berufsjahren vorweisen kann, eine leitende Position einnimmt, sich innerhalb des eigenen Bereichs weiterbildet oder sich in einem Umfeld bewegt, indem ohnehin gute Gehälter gezahlt werden. Beispielsweise ist das Gehalt eines/einer Laborant*in in der Pharmaindustrie oder im öffentlichen Dienst für viele attraktiv. Wenn es darum geht, nach dem höchsten Gehalt zu streben, kann ein/e Laborant*in allerdings wie bereits berichtet sein/ihr Glück selbst in die Hand nehmen und sich gezielt fortbilden. Allein Ein-Tages-Seminare wie „Qualitätssicherung im analytischen Labor“ oder „Messunsicherheit bei Bodenuntersuchen“ der Deutschen Umweltakademie tragen dazu bei, dass wenn man sich stetig und gezielt weiterbildet, sich dies künftig auch in der Gehaltsfrage bemerkbar machen kann. Das Labor-Gehalt geht jedoch entscheidend nach oben, wer eine Weiterbildung als Techniker*in oder eben ein Chemie-, Physik- oder Umwelttechnik-Studium folgen lässt.

schulungsprogramm


Weiterbildung für Steigerung des Labor-Gehalts nutzen

Was beeinflusst das Gehalt eines/einer Laborant*in? Tatsächlich spielt auch der Standort bei der Gehaltsfrage eine Rolle. Erfahrungsgemäß ist ein/e Chemielaborant*in in Sachen Gehalt in Baden-Württemberg und Bayern besser aufgestellt als in einem anderen Bundesland. Letztlich bleibt festzuhalten, dass man die Labor-Karriere beeinflussen und die Verdienstmöglichkeiten durch Weiterbildung erheblich steigern kann.  

 

 

 

Labor: Richtlinien, Gesetze und Verordnungen

Gesetze UmweltbereichBei der Arbeit im Labor muss man sich zwingend an diverse Richtlinien, Gesetze und Verordnungen halten. Diese Vorschriften und Regelwerke sollen die Sicherheit in den Laboratorien gewährleisten und sind auch für diverse andere Laborbereiche maßgebend. Es gibt nicht die eine Verordnung, an der man sich als Labormitarbeiter*in/Laborleiter*in orientieren kann. Hier gibt es einen Überblick!


Gesetze und Verordnungen für sicheres Arbeiten im Labor

Über allem steht hierbei das Arbeitsschutzgesetz. Da dieses Gesetz jedoch für alle Branchen gilt, wurden für den Laborbereich konkrete Vorschriften, Regeln und Verordnungen festgelegt. Hier ist beispielsweise die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) zu nennen, in der Gefahrenklassen, die Gefährdungsbeurteilung und Grundpflichten für die Arbeit mit Gefahrstoffen, Schutzmaßnahmen, Verbote und Beschränkungen, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten aufgeführt sind. Wichtig in Sachen Sicherheit und Gesundheit sind darüber hinaus für die Laborarbeit die Vorschriften- und Regelwerke der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung).

 

Prozessoptimierung Labor


Wichtige Labor-Regeln und Verordnungen: DGUV, TRBA, TRGS

Während die DGUV-Regeln 112-190, DGUV 112-192 und DGUV 112-195 die ordnungsgemäße Benutzung von Atemschutzgeräten, Schutzhandschuhen sowie Augen- und Gesichtsschutz vorgeben, wird es bei den Technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe (TRBA) und Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) deutlicher. Wichtige Regeln für das sichere Arbeiten im Labor sind unter anderem:

  • TRBA 100 > Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen
  • TRBA 200 > Anforderungen an die Fachkunde nach der Biostoffverordnung
  • TRBA 460 > Einstufung von Pilzen in Risikogruppen
  • TRBA 462 > Einstufung von Viren in Risikogruppen
  • TRGS 201 > Einstufung und Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
  • TRGS 400 > Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
  • TRGS 526 > Laboratorien: Diese technische Regel gilt für Laboratorien, in denen nach physikalischen, chemischen oder physikalisch-chemischen Methoden analytisch und anwendungstechnisch mit Gefahrstoffen gearbeitet wird.

 

Seminar Qualittssicherung

 

Richtlinien und Verordnungen bei Laborschulungen

Anhand unserer Labor-Schulungen wird deutlich, welche Richtlinien, Gesetze und Verordnungen ebenfalls wichtig sind. Sowohl beim Seminar „Qualitätssicherung im analytischen Labor“, bei „Messunsicherheit bei Bodenuntersuchungen (BBodSchV)“ als auch bei der Einführungsschulung in die neue DIN EN ISO/IEC 17025 steht dieselbige Norm im Fokus. Beim Laborseminar „Interner Auditor“ geht es um die DIN ISO 19011.

 

 

 

Ausbildung im Labor

ausbildung umweltakademieWer sich grundsätzlich für naturwissenschaftliche Themen interessiert und sich vorstellen kann, im forschenden Bereich zu arbeiten, für diejenigen könnte eine Ausbildung im Labor die Lösung sein. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen kurzen Überblick geben, wie vielfältig sich die Laborkraft-Ausbildung darstellen lässt.

 

Ausbildung im Labor – Beispiel Chemielaborant

Generell gilt: Um eine Ausbildung zur Laborfachkraft antreten zu können, ist es von Vorteil, wenn die Bewerber*innen Abitur oder die Fachhochschulreife vorweisen können. Der mittlere Bildungsabschluss ist ebenfalls möglich, in jedem Fall ist eine gute Abschlussnote im Fach Mathematik hilfreich.
Die Ausbildung zum/zur Chemielaborant*in dauert in der Regel dreieinhalb Jahre und umfasst unter anderem die Analyse von chemischen Zusammensetzungen sowie das Messen und Zerlegen von Produkten und Stoffen. Das Thema Arbeitssicherheit genießt im Chemielabor oberste Priorität. Da IT-gestützte Systeme zum Einsatz kommen, ist diese Ausbildung im Labor für Bewerber geeignet, die ein grundsätzlich gutes technisches Verständnis mitbringen. Wird eine Karriere als Laborchemiker*in angestrebt, bildet diese Ausbildung ein stabiles Fundament. Einsatzmöglichkeiten von (angehenden) Chemielaborant*innen:

  • Lebensmittelindustrie
  • Kosmetikindustrie
  • Pharmaindustrie
  • Umweltbehörde
  • Forschungslaboratorien

Laborschulung


Ausbildung zum/zur Biologielaborant*in

Die Ausbildung zum/zur Biologielaborant*in findet vor allem in Forschungslabors, in Krankenhäusern und oftmals in Unternehmen der Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie statt. Der Biologielaborant*innen-Ausbildungsgang dauert im Normalfall dreieinhalb Jahre und umfasst unter anderem das Analysieren von Pflanzenschutzmitteln und Schädlingen, das Mitentwickeln von medizinischen Produkten, Versuche mit Flora, Fauna und Genmanipulation. Nach dieser Ausbildung kann wie bei den Chemielaborant*innen die Labortechniker*innen-Laufbahn in Angriff genommen werden.


Ausbildung zum/zur Physiklaborant*in

Suchen Sie eine Ausbildung im Labor, die sich mit modernen Messmethoden, physikalischen Experimenten in den Bereichen Mechanik, Elektronik, Akustik oder Optik, mit dem Fräsen von Werk- und Baustoffen sowie generell mit der Mess- und Regelungstechnik in Laboren beschäftigt, ist die Ausbildung zum/zur Physiklaborant*in wahrscheinlich die richtige Wahl. Nach dieser dreieinhalbjährigen Ausbildung können Sie von der Laborassistenz mithilfe von Weiterbildungen zum/zur Laborleiter*in respektive Labormanager*in aufsteigen. Physiklaborant*innen werden häufig in Prüflaboren, in der Baustoff- und Glasindustrie, in Universitäten und Forschungsinstituten eingesetzt.

 Qualittsmanagement Labor

 

Ausbildung zum/zur Baustoffprüfer*in – im Labor und auf der Baustelle im Einsatz

Dass eine Ausbildung im Labor stets nach einem bestimmten Schema verläuft, kann definitiv verneint werden. Wir haben gelernt, dass sich die bereits beschriebenen Labor-Ausbildungsgänge sich zum Teil erheblich unterscheiden. Noch differenzierter erfolgt die Ausbildung zum/zur Baustoffprüfer*in: Die Auszubildenen sind sowohl im Labor als auch direkt auf der Baustelle im Einsatz.
Zu den Aufgaben vor Ort zählen unter anderem 

  • die Probenahme von Altlasten (auch als Sachkunde-Schulung bei der Deutschen Umweltakademie buchbar)
  • das Untersuchen von Baustoffen und Böden
  • im Labor die Anwendung von Labortechnik
  • die Auswertung von Daten

Die Ausbildungsdauer ist hier in der Regel drei Jahre.

Im Idealfall absolvieren Laborwissenschaftler*innen zuvor eine Ausbildung, um sämtliche Labortätigkeiten von der Pike auf zu lernen. Zudem bietet eine Ausbildung im Labor eine gute Basis für die berufliche Laufbahn und gibt den angehenden Chemiker*innen, Physiker*innen, Biolog*innen und Biochemiker*innen, also denjenigen, die ein Studium absolvieren möchten, die Gelegenheit, einen tiefgehenden Einblick in die jeweilige Materie zu erhalten. Um im Laborbereich Karriere zu machen, ist jedoch ein Studienabschluss nicht zwingend vonnöten. Eine gute Ausbildung im Labor sowie stetige Weiterbildungen bei erfahrenen Schulungsanbietern führen ebenfalls dazu, dass die berufliche Laufbahn zur eigenen Zufriedenheit verläuft.