Sicherheitsbeauftragte Schulung & Grundlagenausbildung
Sicherheitsbeauftragte Schulung – Arbeitsschutz professionell umsetzen
Sicherheitsbeauftragte
Professionelle Grundlagenausbildung und Fortbildung für Sicherheitsbeauftragte nach § 22 Abs. 1 SGB VII.
Sicherheitsbeauftragte Grundlagenausbildung
Der sichere Umgang mit Arbeitsschutzaufgaben ist ein zentrales Thema in vielen Betrieben. Fehlerhafte Gefährdungsbeurteilungen, unzureichende Schutzmaßnahmen oder mangelhafte Dokumentation können schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Unsere Schulung zur Grundlagenausbildung Sicherheitsbeauftragte vermittelt Ihnen das notwendige Wissen, um mit den Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) sicher umzugehen. Sie lernen, wie Sie Arbeitsschutzaufgaben systematisch erfassen, bewerten und mit geeigneten Maßnahmen absichern.
Wir kombinieren fundierte rechtliche Grundlagen mit praktischem Wissen aus der Betriebspraxis. Sie trainieren an realen Beispielen und lernen von erfahrenen Dozenten. Die Schulungen werden von Praktikern durchgeführt, die täglich in Betrieben mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert sind wie Sie. Daher erhalten Sie nicht nur die gesetzlich vorgegebenen Inhalte, sondern auch bewährte Strategien und Handlungsempfehlungen für Ihren Arbeitsalltag.
Kurzinfos zum 3-Tages-Kurs
Kursdauer: 3 Tage (9:00–17:00 Uhr)
Schulungsvarianten: Online, Präsenz, Inhouse
Zugangsvoraussetzungen: keine
Zertifikat: anerkanntes Zertifikat „Sachkundige Person nach § 22 Abs. 1 SGB VII“
(Nachweis der Fachkunde gemäß § 22 Abs. 1 SGB VII)Materialien: werden vorab / digital gestellt
Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte, Sicherheitsbeauftragte, HSE-Verantwortliche, Beschäftigte mit Arbeitsschutzaufgaben, interessierte Personen
Termine & Orte der Schulung Sicherheitsbeauftragte
| Datum | Ort / Online | Schulung | Preis (netto) |
|---|
Inhalte und Ablauf des Lehrgangs Sicherheitsbeauftragte
Rechtliche Grundlagen
Sie lernen alle relevanten Gesetze und Verordnungen kennen und
verstehen deren praktische Anwendung:
- Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und Unfallverhütungsvorschriften
- Aufgaben und Haftung von Sicherheitsbeauftragten
- Betriebsverfassungsgesetz und Mitbestimmung
- Berufsgenossenschaftliche Regelungen
Betriebliches Arbeitsschutzmanagement
- Systematische Analyse von Arbeitsplätzen
- Identifikation von Gefährdungen
- Bewertung von Risiken
- Aufbau eines Arbeitsschutzmanagement-Systems
Gefährdungsbeurteilung
- Arbeitsschutzaufgaben erfassen und klassifizieren
- Systematische Gefährdungsanalyse
- Bewertung von Arbeitsschutzrisiken
- Ableitung von Schutzmaßnahmen
Ableitung von Schutzmaßnahmen (STOP-Prinzip)
- Hierarchie der Schutzmaßnahmen
- Substitution und technische Maßnahmen
- Organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen
- Wirksamkeitskontrolle und Überwachung
Dokumentation & Betriebsanweisungen
- Dokumentation von Arbeitsschutzaufgaben
- Erstellung von Betriebsanweisungen
- Sicherheitsdatenblätter verstehen und nutzen
- Aufbewahrung und Archivierung
Anleitung und Unterweisung der Beschäftigten
- Schulungskonzepte entwickeln
- Unterweisungsmethoden und -techniken
- Kommunikation mit Mitarbeitern
- Überprüfung von Verständnis und Wissensstand
Praktische Übungen & Fallstudien
- Realistische Szenarien aus verschiedenen Branchen
- Gruppenarbeit und Diskussionen
- Selbstständige Bearbeitung von Fallbeispielen
- Erfahrungsaustausch mit Teilnehmenden
Für wen ist die Schulung geeignet?
Unsere Schulung ist für alle geeignet, die in ihrem Berufsalltag mit Arbeitsschutzaufgaben in Berührung kommen oder dafür verantwortlich sind, darunter:
- Fach- und Führungskräfte aus Betrieben, die eine sachkundige Person als Sicherheitsbeauftragte ernennen wollen
- Sicherheitsbeauftragte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit (SiFa)
- Betriebliche Sicherheitsbeauftragte und fachkundige Personen
- Betriebsräte und Mitglieder von Arbeitsschutzausschüssen
- Leiter/innen von Abteilungen und Verantwortliche für Arbeitsschutz im Betrieb
- Unternehmer/innen und Geschäftsführer/innen
- Einkäufer/innen und Lagerverantwortliche
- Wartungs- und Reinigungsfachkräfte
- Mitarbeitende aus Produktionsbereichen mit Arbeitsschutzanforderungen
Zertifikat vom Seminar Sicherheitsbeauftragte
Teilnehmende unserer Schulung „Grundlagenausbildung Sicherheitsbeauftragte“ erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein anerkanntes Zertifikat.
Mit dem Zertifikat dokumentieren Sie Ihre Qualifikation als sachkundige Person gemäß § 22 Abs. 1 SGB VII und stärken Ihre berufliche Position nachhaltig.
Das Zertifikat ist bundesweit anerkannt und wird von Arbeitschutzberatern, Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträgern akzeptiert.
Ihr Vorteil: Unser Qualitätsversprechen
Steigern Sie Ihre Gehaltschancen und eröffnen Sie sich neue Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf. Und hier kann auch noch eine Information hin.
Erfahrene Referenten und Referentinnen
Unsere Experten aus der Praxis garantieren höchste Qualität und fundiertes Fachwissen.
Persönliche Beratung
Wir unterstützen Sie individuell bei Kurswahl, Förderung und Karriereplanung – und auch nach der Schulung sind wir für Sie da.
Überdurchschnittlicher Service
Wir erinnern Sie zuverlässig an Termine und bieten jederzeit Zugriff auf Ihr Zertifikat und Zusatzmaterialien im Kundenkonto.
Praxisorientiert
Moderne Methoden und Übungen sorgen für direkte Anwendung im Berufsalltag.
Stimmen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Die Inhouse-Schulung zum Sicherheitsbeauftragen (SIBE)
✓ Schulung direkt in Ihrem Unternehmen durchführbar
✓ Termine flexibel nach Ihrem Produktionsplan abstimmbar
✓ Inhalte auf Ihre Sicherheitsaufgaben und Ihre Betriebsbereiche zugeschnitten
✓ Verwendung Ihrer eigenen Sicherheitsunterlagen & Betriebsanweisungen
✓ Praxisbeispiele aus Ihrem Betrieb (Arbeitsplätze, Prozesse)
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SIBE-Ausbildung
Häufige Fragen und Antworten
Was braucht man, um Sicherheitsbeauftragter zu werden?
Formal benötigen Sie mindestens einen Schulabschluss und gute Deutschkenntnisse (mindestens B1). Wichtiger sind persönliche Qualifikationen: Zuverlässigkeit, Sicherheitsorientierung, Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft zur Weiterbildung. Der Arbeitgeber muss Sie offiziell als sachkundige Person oder Sicherheitsbeauftragte benennen.
Wie oft muss ein Sicherheitsbeauftragter zur Schulung?
Die Grundlagenausbildung ist eine Pflichtschulung vor oder zeitnah nach der Ernennung. Danach wird eine Auffrischungsschulung alle 2–3 Jahre empfohlen, je nach neuer Gesetzgebung oder branchenspezifischen Anforderungen.
Kann ich die Schulung auch besuchen, wenn ich bereits langjährige Erfahrung im Arbeitsschutz habe?
Auch erfahrene Fachkräfte profitieren von unserer strukturierten Schulung, da sie aktuelle Gesetzesänderungen, neue Richtlinien und praxiserprobte Strategien vermittelt. Viele Teilnehmende mit langjähriger Erfahrung nutzen die Schulung, um ihre bisherige Tätigkeit offiziell zu zertifizieren oder Wissenslücken gezielt zu schließen. In kleineren Gruppen können Sie auch von Ihren Erfahrungen berichten und mit anderen Praktikern diskutieren.
Welche Unterlagen oder Vorkenntnisse benötige ich zur Schulung?
Keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Wir stellen alle notwendigen Materialien zur Verfügung – sowohl Präsentationen als auch Handouts und Arbeitsunterlagen.
Muss mein Unternehmen mich bereits als Sicherheitsbeauftragte vorgesehen haben, um die Schulung zu besuchen?
Nein, überhaupt nicht. Sie können die Schulung vollkommen eigeninitiativ und unabhängig besuchen – auch ohne dass Ihr Arbeitgeber Sie bereits ernannt hat oder die Position vorgesehen ist. Viele Teilnehmende nutzen die Schulung, um sich proaktiv zu qualifizieren und sich damit auf dem Arbeitsmarkt attraktiver zu machen. Mit dem anerkannten Zertifikat erhöhen Sie Ihre Chancen, später in diese Rolle berufen zu werden – sei es in Ihrem aktuellen Unternehmen oder bei einem neuen Arbeitgeber. Die Schulung ist auch für Freelancer, Berater und Mitarbeitende geeignet, die ihre Qualifikation eigenständig vorantreiben möchten. Sie benötigen keine vorherige Ernennung oder Genehmigung – die Schulung ist offen für alle interessierten Personen.
Welche Aufgaben hat ein Sicherheitsbeauftragter im Betrieb und wie bereitet mich die SIBE-Schulung darauf vor?
Ein Sicherheitsbeauftragter im Betrieb hat vielfältige Aufgaben und Verantwortungen. Die Hauptaufgaben eines Sicherheitsbeauftragten sind: systematische Gefährdungsbeurteilungen durchführen, Mitarbeitende unterweisen und schulen, Betriebsanweisungen und Dokumentation erstellen, Schutzmaßnahmen einleiten und überwachen, Arbeitsunfälle analysieren und Verbesserungsmaßnahmen ableiten. Nach erfolgreicher Ernennung als Sicherheitsbeauftragter sind Sie Ansprechpartner für Ihr Team, die Geschäftsführung und externe Behörden.
Unsere SIBE-Schulung (Schulung Innerbetriebliche Sicherheit / SIBE-Ausbildung) bereitet Sie genau auf diese praktischen Aufgaben vor. Sie lernen nicht nur die theoretischen Grundlagen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), sondern auch konkrete Methoden und Werkzeuge, um diese Aufgaben im Betrieb umzusetzen. Die SIBE-Schulung ist in verschiedenen Formaten verfügbar – wir bieten Online-Schulungen mit Live-Inhalten und interaktiven Elementen an, Präsenzkurse vor Ort und maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen direkt in Ihrem Unternehmen.
Nach der SIBE-Ausbildung können Sie systematisch Gefahren erkennen, risikoadäquate Maßnahmen einleiten und Ihre Beschäftigten sicher anleiten. Besonders wichtig: Unsere Schulung behandelt auch moderne Aspekte welche beispielsweise für den Sicherheitsbeauftragten im Bereich IT (Arbeitsschutz in IT-nahen Bereichen, Home-Office-Anforderungen, digitale Gefährdungsbeurteilungen). Das Zertifikat nach erfolgreicher Teilnahme dokumentiert Ihre Fachkunde gemäß § 22 Abs. 1 SGB VII und gibt Ihnen sowie Ihrem Arbeitgeber Rechtssicherheit.
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