Weiterbildungsmöglichkeiten für Bauingenieure sind unglaublich vielseitig. Informieren Sie sich bei uns als erfahrenen Schulungspartner über die Themen Weiterbildung, Spezialisierung, Gehalt und gesetzliche Richtlinien für Bauingenieur*innen beziehungsweise für das Arbeiten im Labor.

 

Weiterbildung für Bauingenieur*innen

Wer ein Studium im Bauingenieurwesen erfolgreich beendet, startet in der Regel gut ausgebildet ins Bau-Berufsleben. Die Tätigkeitsfelder des Bauingenieurs sind äußerst vielfältig, sodass Bauingenieur*innen in diversen Bereichen eingesetzt werden können. Um sich allerdings sowohl beruflich als auch persönlich weiterentwickeln und für einen Fachbereich qualifizieren zu können, ist eine entsprechende Fortbildung enorm wichtig. Eine grundlegende Weiterbildung für Bauingenieur*innen wären beispielsweise Seminare im Arbeitssicherheits- sowie im Brandschutz-Bereich, zu den Themen Statik, Probenahme von kontaminierten Böden oder das Arbeiten mit Asbest. Da Bauingenieure unter anderem planerisch tätig und stets in verschiedene Bauprojekte involviert sind, ist auch eine Weiterbildung in puncto Zeitmanagement und Projektmanagement zu empfehlen.

 

Weiterbildung im Bauingenieurwesen sorgfältig auswählen und profitieren

Es gibt die Weiterbildung für Bauingenieur*innen, die dazu führt, dass man innerhalb des Unternehmens aufsteigen kann und sich auf dem Arbeitsmarkt breiter aufstellt. Sei es als Sachverständiger, Baustellenleiter oder im Bereich des technischen Vertriebs – es bestehen diverse Möglichkeiten, um mithilfe einer Weiterbildung im Bauingenieurwesen beruflich und natürlich im Sinne des Arbeitgebers voranzukommen. Wobei die zuletzt aufgezählten Themengebiete in der Regel ein Zusatzstudium beziehungsweise einen berufsbegleitenden Fernlehrgang nach sich ziehen. Es gibt aber auch eine Weiterbildung für Bauingenieure, die über einen Tag bis maximal vier Tage verläuft, um sich eine zusätzliche Qualifikation anzueignen. Die Deutsche Umweltakademie hat Lehrgänge mit ins Schulungsprogramm aufgenommen, die für Bauingenieure maßgebend sind. Folgende Weiterbildungsmöglichkeiten stehen hierbei unter anderem zur Verfügung:   

 

 

Verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung für Bauingenieure

Da Bauingenieur*innen durch ihr umfassendes Know-how im Planen und Umsetzen von ganz unterschiedlichen Bauprojekten in diversen Bereichen einsetzbar sind, gibt es eben auch eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten. Sei es eine Weiterbildung für einen Ingenieur im Bereich der Digitalisierung, als Fachplaner für Brandschutz, Kurse für das Planen und Umsetzen von barrierefreien Verkehrsflächen, für die Photovoltaik- und Speichertechnik oder wenn sich Bauingenieure zum Energieeffizienz-Experten fortbilden möchten – die Weiterbildungsthemen sollten zur aktuellen Tätigkeit als zusätzliche Qualifikation sowie mit Blick auf bevorstehende Aufgaben passen und ausgewählt werden. Denn wenn beispielsweise Bauingenieure in ihrem Tätigkeitsbereich mit Asbest in Berührung kommen sollten, muss für den Umgang mit dem faserartigen Mineral eine spezielle Qualifizierung vorliegen. Schauen Sie sich unsere Asbest- und alle weiteren Seminare in unserem Schulungsprogramm an und informieren Sie sich. In Sachen Weiterbildung für Bauingenieur*innen stehen wir als erfahrener Schulungs- und Gesprächspartner jederzeit gerne zur Verfügung.  

 

Spezialisierung

Fachqualifizierung Umweltbereich

Bauingenieur: Spezialisierung in verschiedenen Facetten möglich

Das Studium im Bauingenieurwesen umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie. Das heißt, ein ausgebildeter Bauingenieur ist in der Lage, jede Ingenieursposition im Bauwesen auszufüllen. In der Regel ist es allerdings so, dass der angehende Bauingenieur bereits im Studium die Spezialisierung vorantreibt. Was das Bauwesen angeht, starten Bauingenieure als Generalisten und gleichzeitig als Spezialisten in den Beruf. Eine solche Spezialisierung könnte folgende Themengebiete umfassen:

  • Tiefbau
  • Hochbau
  • energieeffizientes Bauen und Sanieren
  • konstruktiver Ingenieurbau
  • Straßen- und Flughafenbau
  • Abfallwirtschaft
  • Wasserwirtschaft
  • Baustellenmanagement

 

Spezialisierung im Bauingenieurwesen

Es bestehen zahlreiche Möglichkeiten, wie Bauingenieur*innen die eigene Spezialisierung gezielt vorantreiben. Als offizieller Schulungspartner des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) wissen wir genau, welchen Schulungsbedarf Bauingenieure und andere Berufsgruppen haben, die sich im Bau- und Umweltsektor bewegen. Neben einem VDI 2047-Seminar stehen Bauingenieuren auch noch weitere VDI-Schulungen sowie spezielle Kurse bereit, die das Know-how in einem bestimmten Bereich im Bauwesen stärken. Sei es die statische Berechnung von Bauwerken, also eine Vertiefung der Kenntnisse als Statiker, im Bereich Construction und Robotics oder im Sektor Bauen und Umwelt – wer sich als Ingenieur im Bauwesen auch nach dem Studium gezielt weiterbildet, wird bei aktuellen und künftigen Projekten bestens vorbereitet und up to date sein. Wer also seine persönliche Spezialisierung im Bauingenieurwesen voranbringen möchte, ist im Schulungsprogramm der Deutschen Umweltakademie gut aufgehoben. Kontaktieren Sie uns!

Gehalt

Gehalt Umweltbereich

Bauingenieur: Gehalt von verschiedenen Faktoren abhängig

Wie hoch das jeweilige Bauingenieur-Gehalt ausfällt, hängt wie in so vielen Branchen von verschiedenen Faktoren ab. Folgende Parameter sind dafür verantwortlich, was ein Ingenieur im Bauwesen an Gehalt im Monat verdient:

  • Berufserfahrung > Dass das Bauingenieur-Gehalt nach dem Studium geringer als bei erfahrenen Ingenieuren im Bauwesen ausfällt, ist wenig verwunderlich. Demnach spielen die Berufsjahre sowie die ausgeführten Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten beispielsweise als Bauleiter bei der Gehaltsentwicklung eine entscheidende Rolle. Ein Bauingenieur-Gehalt ist nach 10 Jahren deutlich höher als beim Einstieg in den Beruf.
  • Standort > Das durchschnittliche Bauingenieur-Gehalt in NRW, Hamburg, Hessen sowie in Bayern und Baden-Württemberg ist deutlich höher als in ostdeutschen Bundesländern. Lange Zeit galt Stuttgart und Umgebung mit einem Durchschnittsgehalt von rund 67.000 Euro/Jahr als Top-Region was die Gehaltsfrage unter Bauingenieuren angeht. Inzwischen hat allerdings Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt Düsseldorf mit rund 72.000 Euro durchschnittlich im Jahr der Hauptstadt Baden-Württembergs bei den Ingenieurgehältern im Bauwesen den Rang abgelaufen. Zum Vergleich: In Sachsen verdienen ausgebildete Bauingenieure einen durchschnittlichen Lohn von rund 48.000 Euro. Diese Bezüge können beispielsweise mit einem Bauingenieur-Gehalt in Bayern (rund 65.000 Euro/Jahr im Median) nicht mithalten.
  • Weiterbildung > Das Thema Fortbildung macht sich auch im Bauingenieurwesen bezahlt. Wer nachweisen kann, Schulungen in den Bereichen Digitalisierung, Projektmanagement und Zeitmanagement oder den großen Asbestschein absolviert zu haben, hat gute Chancen, durch die weitere Qualifizierung ein höheres Gehalt zu beziehen.
  • Uni-Abschluss vs. FH-Abschluss > Ob Bachelor oder Master – es ist immer noch so, dass es einen kleinen Unterschied zwischen einem Abschluss im Bauingenieurwesen an der Universität/Technischen Universität und an einer Fachhochschule gibt. War der Unterschied vor Jahren noch höher, haben heutzutage Uni-Absolventen einen marginal höheren Verdienst als die Hochschulabsolventen.
  • Unternehmensgröße > Wer es darauf anlegt, das höchstmögliche Bauingenieur-Gehalt zu beziehen, sollte versuchen, in einem Großunternehmen beziehungsweise Konzern unterzukommen. Bei Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern ist es über die Jahre möglich, ein sechsstelliges Bauingenieur-Gehalt zu beziehen. Heißt also, Bauingenieure in kleinen Unternehmen und Ingenieurbüros verdienen deutlich weniger als Ingenieure, die bei Global Playern angestellt sind.
Richtlinien, Gesetze und Verordnungen

Gesetze Umweltbereich

Bauingenieur: Richtlinien, Gesetze und Verordnungen

Gerade im Bauwesen gelten diverse gesetzliche Vorgaben. Somit müssen sich Bauingenieur*innen mit zahlreichen Richtlinien, Gesetzen und Verordnungen auseinandersetzen und diese im Bedarfsfall anwenden können. Allein das Baurecht hält eine Vielzahl an Verordnungen, Gesetzen und anderen Rechtsverbindlichkeiten bereit. Dies sind unter anderem:

 

Für den Bauingenieur relevante Verordnungen und Gesetze

Damit ein Bauingenieur regelkonform und nachhaltig seinen Aufgaben nachgehen kann, ist es wichtig, dass Ingenieure im Bauwesen gewisse Leitlinien an die Hand bekommen, an denen sie sich orientieren können. Und damit sich Bauingenieur*innen im rechtlich abgesicherten Rahmen bewegen, sollten sie die aktuellen Fassungen von folgenden Gesetzen und Verordnungen beim Planen und Bauen von Gebäuden und anderen Gebilden anwenden:

  • Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
  • Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)
  • Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG)
  • Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
  • Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG)
  • LAGA PN 98
  • Deponieverordnung
  • Ersatzbaustoffverordnung/Mantelverordnung.

 

Weiterbildung für Bauingenieure: Gesetze, Richtlinien und Verordnungen

Damit Bauingenieure in Sachen gesetzlicher Rahmenbedingungen stets auf dem Laufenden sind, ist es sinnvoll, sich regelmäßig weiterzubilden. Die Deutsche Umweltakademie bietet zu diesen Themenbereichen explizit entsprechende Seminare an. Wer wissen will, worauf es bei der Anwendung der LAGA PN 98 im Wesentlichen ankommt, kann diesbezüglich eine Schulung buchen. Gleiches gilt für die Ersatzbaustoffverordnung im Rahmen der Mantelverordnung. Bauingenieur*innen sollten sich kontinuierlich über Richtlinien, Gesetze und Verordnungen in ihrem Wirkungskreis auf den neuesten Stand bringen.

 

Ausbildung

ausbildung umweltakademie

Bauingenieur: Ausbildung zum Experten im Bauwesen

Die Bauingenieur-Ausbildung beinhaltet stets ein Studium im Bauingenieurwesen. Es handelt sich also um eine akademische Ausbildung, wobei die Allgemeine Hochschulreife sowie die Fachhochschulreife nicht zwingend erforderlich ist. Denn, wer eine technische Berufsausbildung erfolgreich abschließt und mindestens drei Jahre Erfahrung im erlernten Beruf nachweisen kann, hat ebenfalls die Möglichkeit, die Ausbildung zum Bauingenieur in Angriff zu nehmen. Klar ist aber, dass eine Ausbildung zum Ingenieur ohne Studium nicht möglich ist.

 

Ausbildung zum Bauingenieur – Studium an der Universität oder Fachhochschule

Bauingenieur*innen absolvieren die Ausbildung entweder an der Universität oder an einer Hochschule. Die Bezeichnungen für die jeweiligen Studiengänge variieren hierbei. Neben dem klassischen Diplom-Ingenieur (Bauingenieurwesen) sind auch Studiengänge wie

  • Master of Engineering
  • Master of Science
  • Baumanagement
  • Engineering Management
  • Konstruktiver Ingenieurbau und digitale Bauprozesse
  • Bauingenieurwesen – Infrastruktur, Mobilität und Wasser
  • Industrielles Bauen
  • Construction and Robotics

weit verbreitet. Obwohl die Ausbildung zum Bauingenieur ganzheitlich angelegt ist – sprich, jeder Bereich im Bauwesen ist ein wichtiger Bestandteil im Bachelor- und Master-Studium –, erfolgt bereits während der Studienzeit eine Art der Spezialisierung. Daher sollten angehende Bauingenieure sich vor Antritt der Ausbildung beziehungsweise vor Beginn des Studiums mit den Schwerpunkten der jeweiligen Fakultät auseinandersetzen.       

 

Wie lange dauert die Ausbildung zum Bauingenieur?

Um Ingenieur zu werden beträgt die Ausbildungsdauer respektive umfasst die Regelstudienzeit acht Semester. Kommen ein bis zwei Praxissemester hinzu, verlängert sich die Bauingenieur-Ausbildung entsprechend. Es kann also davon ausgegangen werden, dass wenn alle Prüfungen in der dafür vorgesehenen Zeit erfolgreich und auch die praktischen Ausbildungsinhalte absolviert werden, die Ausbildung zum Bauingenieur in vier bis fünf Jahren abgeschlossen werden kann.