Ermittlung des Größtkorns

Um eine Probenahme durchführen zu können, ist zunächst einmal die Bestimmung der Probenmenge sowie die Ermittlung des Größtkorns vonnöten. Kristallisiert sich mithilfe eines geeigneten Siebsatzes ein Korn aus der Grundmenge heraus, das mindestens 5 Vol.% ausmacht, kann es als Größtkorn behandelt werden. Sind vereinzelt größere Stücke dabei, die kleiner als die 5 Vol.%-Marke sind, müssen diese gesondert beprobt werden.

Für die Größenbestimmungen stückiger Güter liegt aktuell keine einheitliche Regelung vor, sodass bei der Ermittlung des Größtkorns auch eine Schätzung möglich ist.

Die ausreichende Probemenge für die Laboruntersuchung richtet sich nach dem ermittelten Größtkorn.

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MESSUNSICHERHEIT BEI BODENUNTERSUCHUNGEN

EINFÜHRUNG IN DIE ERSATZBAUSTOFFVERORDNUNG (EBV) IM RAHMEN DER MANTELVERORDNUNG

PROBENAHME BODEN UND BODENLUFT

 
Flächenanteil in %BezeichnungStufeVergleichsmuster zur Abschätzung von Flächenanteilen in der Profilwand
Flächenanteil in Prozent: < 1sehr geringf1

ermittlung groesstkorn sehr gering1%

Flächenanteil in Prozent: 1 bis < 2geringf2

ermittlung groesstkorn gering  2%

Flächenanteil in Prozent: 2 bis < 5mittelf3

groesstkorn hoch3%

ermittlung groesstkorn mittel 025%

Flächenanteil in Prozent: 5 bis < 10hochf4

ermittlung groesstkorn aeuerst hoch 01  7%

groesstkorn hoch 02  10%

Flächenanteil in Prozent: 10 bis < 30sehr hochf5

ermittlung groesstkorn sehr hoch 0115%

ermittlung groesstkorn sehr hoch 0220%

ermittlung groesstkorn sehr hoch 0325%

Flächenanteil in Prozent: 30 bis > 50äußerst hochf6

ermittlung groesstkorn aeuerst hoch 01  30%

ermittlung groesstkorn aeuerst hoch 02  40%

ermittlung groesstkorn aeuerst hoch 03  50%

Tabelle der LAGA PN 98 (Stand Mai 2019): Ermittlung Größtkorn